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Hainich-Wanderung 2008
Wanderung im Nationalpark Hainich am 07.06.2008Am 07. Juni 2008 war die Wandergruppe des MTV Grone wieder bei sehr gutem Wanderwetter im Hainich unterwegs. Dieser zwischen Mühlhausen und Eisenach in der Mitte Deutschlands gelegene Höhenzug ist das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Nach Gründung des Nationalparks Hainich im Jahre 1997 wurden die Wanderwege gut erschlossen. Unser ausgesuchtes Zielgebiet befand sich überwiegend im Nordteil des Parks. Auch in diesem Jahr wurde wieder in 2 Gruppen mit unterschiedlicher Streckenlänge gewandert. Nach der Anfahrt über Eschwege – Wanfried – Treffurt wurde bei Nazza der Westrand des Hainichs erreicht. Von hier aus war es bis zur Kammhöhe des Höhenzuges nicht mehr weit und die Gruppe, die sich für die längere Strecke entschieden hatte, begann am Parkplatz Struppeiche ihre Wanderung. Wir befanden uns bereits auf dem Rennstieg und brauchten nur noch diesem Höhenweg, der bereits 1448 erstmals als Rynnestieg Erwähnung fand, zu folgen. Dann erreichten wir nach kurzer Zeit die Betteleiche und konnten endlich unsere Brotzeit auspacken. Dieser etwa 1000 Jahre alte Baumrest gilt als das Wahrzeichen des Hainichs. Um 1500 betrieben hier Bettelmönche eine Außenstelle des Eisenacher St. Katharinenklosters. Anschließend führte uns der Weg an dem ein wenig im Walde versteckten Ihlefelder Kreuz vorbei. Bei diesem fast 2 Meter hohem Kreuz handelt es sich um das älteste Flurdenkmal des Hainichs. Nach dem Passieren der Eisernen Hand, einem Wegweiser, wo die 5 unnatürlich gebogenen Finger in verschiedene Richtungen zeigen und deren Ziele auf einer Tafel dahinter angegeben werden, verließen wir den Rennstieg und wanderten in nördlicher Richtung zum Treffpunkt mit der anderen Gruppe am Parkplatz Zollgarten. Es hat alles geklappt und wir waren alle wieder glücklich vereint. Die Teilnehmer der anderen Gruppe waren vom Parkplatz Struppeiche weitergefahren über Langula und Kammerforst zum Parkplatz Am Zollgarten, unserem Treffpunkt. Von dort aus wurde dann unter Führung von Gerda und Birgit Fröchtenicht ein Rundweg entlang der Wälle der Hünenburg hinab zum Hünenteich abgewandert. Am Hünenteich konnten die hellgelben Blüten der Wasser-Schwertlilie bewundert werden. Zur musikalischen Untermahlung gaben die Laubfrösche ein Konzert. Von dort ging es weiter Tichtung Fuchsfarm und auf dem Gotterschen Weg entlang eines Erosionsgraben zurück zum Ausgangspunkt. Aber auch hier wurden ausreichend Pausen eingelegt und eine zünftige Brotzeit aus dem Rucksack nicht vergessen. |